Als Vorderladerwaffen gelten solche Waffen, bei denen Treibmittel und Geschoss nur von vorn durch den Lauf in die Kammer eingebracht werden können. (Ausnahme: Perkussionsrevolver).

Diese Art des Schießens ist für Leute, die Spaß am Experimentieren und Laborieren haben. Das Vorderladerschiessen ist das ursprünglichste Schießen überhaupt und verlangt von dem einzelnen umfassende Kenntnisse. So ist eine gut auf die Waffe abgestimmte Pulverladung notwendig, um das Ziel zu treffen. Auch die Verwendung geeigneter Zwischenmittel und Schusspflaster ist ebenso wichtig wie die Auswahl der Kugel.

Bei der Perkussionspistole bringt man eine sorgsam abgemessene Menge Pulver in den Lauf, dem ein Verdämmungsmittel z.B. Schusspflaster folgt, dann wird die Kugel eingesetzt. Zuletzt wird das Zündhütchen aufgebracht. Nach dem Spannen des Hahnes ist die Waffe schussbereit. Durch die Vielfältigkeit der Tätigkeit beim Ladevorgang muss der Schütze seine Wettkampfzeit sehr sorgfältig einteilen, dass ihn die vorgegebene Schießzeit beim Wettkampf ausreicht.

Beim Vorderladerschießen hat der Schütze selbst die Verantwortung, ob es ein guter Schuss wird.

Ab 21 Jahre kann man die Vorderlader-Fachkundeprüfung ablegen. Nach oben gibt es keine Altersgrenze.

Wer Lust hat und das Vorderladerschiessen ausprobieren möchte, ist herzlich eingeladen sich bei mir zu melden. Einzelheiten besprechen wir dann miteinander.

Vorderlader-Referentin
Heidemarie Haas
Tel. 09131-57487